Liturgie / Gottesdienst

Im Gottesdienst bringen Christen alle menschlichen Grunderfahrungen - Dank und Bitte, Hoffnung und Angst, Freude und Trauer - vor Gott, um sich von ihm als dem Lebendigen mit seinem Wort und mit dem neuen Leben beschenken zu lassen. Die Eucharistiefeier erinnert an das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu. In ihr feiern wir die Liebe Gottes, die bis zum Äußersten geht und alle Grenzen, sogar die des Todes überwindet.

Wir feiern am Wochenende vier Gottesdienste, einer davon wird als Wort-Gottes-Feier gestaltet. Dieser findet abwechselnd in allen 4 Gemeinden statt. Damit auch St. Bernhard einbezogen wird, findet dort dienstags eine Eucharistiefeier statt. Schließlich hat der Gemeindeausschuss St. Josef darum gebeten, am Wochenende zwischen St. Josef und St. Bernhard abzuwechseln.
Eine zweite Eucharistiefeier an einem Werktag findet donnerstags in Mußbach statt.

Für unsere Gottesdienste gilt:

  • Die Kontrolle am Eingang,die 3G-Regelung, entfällt.
  • Unsere Empfangsdienste begrüßen Sie und gehen auf Fragen ein.
  • Wie bisher bleibt in den meisten unserer Kirchen jede zweite Bank "gesperrt", das ist zu erkennen.
  • Sie achten bei Ihrer Platzwahl auf hinreichenden Abstand zu anderen Gottesdienstteilnehmern und gehen auf das "Abstandsbedürfnis" der Nachbarn ein.
  • Das Tragen einer Maske wird nachdrücklich empfohlen, wenn Sie anderen näherkommen, vor allem beim Kommunionempfang.
  • Gottesdienste, die in Klammern stehen, finden ohne Gemeinde statt. Anbetungen werden nicht inhaltlich gestaltet. Deshalb stehen auch diese Angebote in Klammern.

Unsere Kirchen bleiben tagsüber für das persönliche Gebet geöffnet.

Die Seelsorger*innen der Pfarrei stehen für persönliche Gespräche per Telefon zur Verfügung.

 

 

 

 

Menschen feiern ihren Glauben

In einem gewissen Sinn bilden unsere Gottesdienste den Kern unserer Gemeinenden und unserer Pfarrei. Sie sind auch Kern unseres Glaubens. In ihnen drücken wir mit anderen Gemeindemitgliedern unseren Glauben aus, wir feiern und vertiefen ihn. Die Gottesdienste halten "in uns lebendig, was wir allein vergessen und verlieren würden", so hält es ein Gebet fest. Wenn Schweres auf uns lastet und uns die Sprache verschlägt, brauchen wir die feiernde Gemeinde, die in unser Leben hinein spricht und verkündet.

Für uns Katholiken steht die Eucharistiefeier in der Mitte. Sie ist eingebettet in die große Vielfalt der kirchlichen Liturgie (Tagzeiten wie Morgenlob und Evensong, Rosenkranz, Kreuzweg, Meditationen und Andachten....). In ihrer Gesamtheit ist diese Liturgie "der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt", so das II. Vatikanische Konzil in seiner Liturgiekonstitution.

Unser Angebot stellen wir monatlich in unserem Kirchenblatt zusammen. Sie finden es hier auf unserer Seite. Wer es gerne gedruckt erhalten möchte kann sich an unser Pfarrbüro wenden. Die jeweiligen Ausgaben liegen auch in unseren Kirchen aus. Wir sind dankbar für einen Kostenbeitrag von 0,50 € pro Ausgabe.

Unsere Gottesdienste leben von der Mitwirkung vieler. Neben dem Dienst unserer Ministranten gibt es den der Lektoren oder der Kommunionhelfer. Unsere Kirchenmusikerin, Frau Schnippering, baut derzeit einen Kreis von Kantorinnen und Kantoren auf, der sich einbringt. Sie koordiniert überhaupt musikalische Beiträge, die uns willkommen sind. Bitte kommen Sie auf sie und uns zu, wenn Sie sich einbringen möchten.

Die gemeinsam gestalteten liturgischen Angebote werden getragen vom persönlichen Gebet. Wir versuchen, unsere Kirchen tagsüber offen zu halten. Leider wurde der sakrale Charakter unserer Gotteshäuser schon verletzt, sodass wir nicht allen Kirchen den Tag über offen halten können. Insbesondere unsere Marienkirche bietet den Tag über Raum für Stille und Gebet.