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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hl. Theresia Neustadt gehören.

St. Josef

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St. Johannes Königsbach

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St. Johannes Mussbach

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St. Marien

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St. Nikolaus Gimmeldingen

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Bildnachweis Kirchenfenster: Anke Sommer, Wörth

1843-2018 Kirchenchor St. Marien, Hl. Theresia

Der Kirchenchor St. Marien wird in diesem Jahr 175 Jahre alt. Er ist somit älter als die Marienkirche selbst - ein Grund zum Nachdenken und Feiern.

Warum singen wir eigentlich im Gottesdienst? Was singen wir da? Wo haben die Gesänge ihren Ursprung?

Eine Quelle sind die 150 Psalmen der Heiligen Schrift. „Ich hörte einmal, dass jedes Buch der Schrift seine eigene Botschaft zu künden hat, das Buch der Psalmen aber wie ein Paradies ist, das die Früchte aller übrigen Bücher in sich trägt, zu Liedern formt und mit Eigenem verwoben zum Saitenspiel erklingen lässt.“ Athanasius von Alexandria (298-373 n.Chr.) überliefert damit einen tiefen, sprechenden Vergleich und einen Grund dafür, dass seit über zweieinhalbtausend Jahren Psalmen über den ganzen Globus verteilt gesungen werden. Als Spiegel der Seele verhelfen sie uns zu Worten, wenn uns Sprache schon abhandengekommen ist. Für jede Lebenslage lässt sich ein Echo in den Psalmen finden.

Deshalb haben wir uns entschieden, das Kirchenchorjubiläum mit einer Psalmenausstellung zu verbinden. „Lebens.Raum“ steht über den drei 3 Abschnitten, die wir präsentieren. Jeder ist einer bestimmten Zeit des Kirchenjahrs zugeordnet.

In der Fastenzeit, vom 18.Februar-25. Februar, betreten wir unter dem Motto  „Klagen – Fluchen – Antwort finden“ den Dunkel.Raum mit eindrucksvollen Bildern von Edvard Munch und dem Psalm 88. Verlassen, hinfällig und niedergedrückt empfinden sich die Betenden. Sie lassen ihrer bitteren, suchenden Klage vor Gott freien Lauf.

Die weiteren „Lebens-Räume“ - ein Frei.Raum und ein Klang.Raum - werden am 25. April bzw. am 25. Mai eröffnet. Zu allen drei Abschnitten gibt es ein Begleitprogramm, über das wir unter der Überschrift „Für musikalisch Interessierte“ jeweils informieren.

 Feiern Sie mit uns das 175. Jahr des Kirchenchores St Marien/Hl. Theresia.

Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Psalmen, beschreiten Sie mit uns den Weg der Klage und Verzweiflung über die Erkenntnis der Freiheit durch Gottes Liebe hin zu Lob und Jubel.

Ausstellung Psalmen - Freiraum

14. April – 19. Mai, Kirche St. Marien, Neustadt

Der zweite Teil der Psalmenausstellung befasst sich mit dem Psalm 23

Freiraum – geschützt, geborgen sein.

Freiraum – sich vertrauensvoll führen lassen.

Sehnsucht nach Klarheit und idyllischen Lebensumständen.

Psalm 23 ist unter allen Psalmen vermutlich der bekannteste. Schon in der alten Kirche, in den römischen Katakomben etwa, ist Jesus dargestellt als der Hirte, der das verlorene Schaf auf seinen Schultern trägt. Mit diesem Bild verbinden sich die Bilder des Vertrauens im Psalm, eines Vertrauens ins Leben, die über meine eigenen menschlichen Möglichkeiten hinausgeht.

 „Wie viele Menschen haben in und an diesem Psalm nicht schon Trost und Kraft gefunden! Im Judentum wird er mit Vorliebe bei Beerdigungen gesprochen. In der frühen Christenheit haben ihn in der Osternacht die Neugetauften zur Vorbereitung auf das eucharistische Mahl gebetet. Uns ist seine Bildwelt vertraut aus der Nachdichtung, die wir als Kirchenlied singen: ‚Mein Hirt ist Gott der Herr…‘ Was an diesem Psalm fasziniert, sind gewiß seine archaischen Bilder, auf die die Sehnsucht unserer Herzen anspricht. Grüne Auen, klare Wasser, guter Weg, gedeckter Tisch, übervoller Becher, festliche Stimmung, ein Haus voller Glück und Freundlichkeit – und all dies als Gabe eines zugewandten Gottes: Wer möchte dies nicht? Und daß dies geschenkt wird inmitten einer Welt, in der es Finsternis, Unheil und Feinde gibt, wie der Psalm realistisch herausstellt, zieht uns gewiß nicht weniger an, denn so ist die Welt, in der wir leben.“ Dr. Marianne Bühler

Begleitprogramm Mai:

Sonntag, 06.05. , nach dem Gottesdienst, gegen 11:30 Uhr, Start im Kirchgarten St. Marien, Ende im Michelschen Hof
"Gottes Lob in den Höfen – die Stadt unseres Kirchenchores im Wandel der Zeit", historische Stadtführung mit Bernd Wolf.
Seien Sie dabei, wenn die Jahrhunderte seit der Chorgründung Revue passieren. Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme diese Führung der besonderen Art zu ausgewählten Plätzen und Höfen der Innenstadt. Loben Sie Gott mit Ihrem Gesang von Liedern aus dem Gotteslob und geben Sie so dieser Führung auch Ihre persönliche Note mit. Wenn möglich, bitte Gotteslob mitbringen.

Sonntag, 06.05., 17 Uhr, St. Marien
Psalmen – das Leben beten
Referent: Erhard Steiger, KEB Bistum Speyer. Psalmen sind ein ganz besonderer Gebetsschatz jüdischen und christlichen Glaubens. In klarer Sprache thematisieren sie menschliche Grund- und Grenzerfahrungen. Im Vortrag und Gespräch wird dem Psalmgebet in der Bibel nachgespürt, werden zeitgenössische „moderne“ Psalmtexte vorgestellt und der Frage nachgegangen: „Wie findet sich Leben, mein Leben im Psalmen beten wieder?“

Ausstellung Klangraum: vom 25.05. - 24.06.

Freitag, 25.05., 19:30 Uhr, St. Marien, Eröffnung Klangraum
Kirchenmusikalische Andacht mit Psalmvertonungen von H. Schütz, F. Mendelssohn-Bartholdy, M. Reger u.a., Sopran: Nicole Aeschbach, Orgel: Ariane Schnippering, Liturge: Pfarrer Michael Janson

Sonntag, 27.05., ca. 11:30 Uhr, nach dem Gottesdienst in St. Marien
"Gottes Lob in den Höfen – die Stadt unseres Kirchenchores im Wandel der Zeit", mit Bernd Wolf - Historische Stadtführung, Start: Kirchgarten St. Marien

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