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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden die zur Pfarrei Hl. Theresia Neustadt gehören.

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Bildnachweis Kirchenfenster: Anke Sommer, Wörth

Dienstag, 11. Juni 2019

Auf den Spuren der Namenspatronin hl. Theresia

Pilgergruppe aus Neustadt besuchte Avila

„Allein Gott genügt“, dieses Wort der heiligen Theresia von Avila stand über der Reise einer Gruppe aus Neustadt an die Wirkungsstätten der Namenspatronin im Nordwesten Spaniens. Die 43 Teilnehmer im Alter zwischen 41 und 89 Jahren haben in den sieben Tagen der Pilgerfahrt nicht nur mehrere Weltkulturerbestätten besucht, sondern sich auch mit dem Leben und vor allem den inspirierenden Gedanken der heiligen Theresia vertraut gemacht. Ihre Spiritualität war sowohl tiefgründig als auch pragmatisch und viele ihrer Forderungen sind auch heute noch aktuell, etwa wenn es um die Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft geht. So kehrten alle Mitglieder der Reisegruppe bereichert und mit vielen neuen Eindrücken nach Neustadt zurück.

Die Fahrt sollte auch dazu dienen, die vier Gemeinden aus Mussbach, Königsbach und der Kernstadt, die seit 2015 die Pfarrei hl. Theresia bilden, weiter zusammen zu führen. „Wir fühlen uns nun ein Stück mehr als Theresianer“, fasste Wolfgang Appel, der zusammen mit Antonia und Eberhart Heilmann die Fahrt organisiert hatte, seine Eindrücke zusammen. Für das geistliche Fundament der Fahrt sorgte Pfarrer Michael Janson mit Gebetsimpulsen und Lesungen aus den Schriften der hl. Theresia. Bezüge zum Heute waren dabei gut herzustellen: Theresia ging bei der Gründung von 16 Frauen- und 2 Männer-Klöstern nicht strategisch vor, sondern sie vertraute auf die Anziehungskraft ihrer Ideen und wartete, dass über ihre Netzwerke Menschen begeistert wurden, die dann mit ihren Möglichkeiten die Ausbreitung der neuen Ideen vom geistlichen Leben unterstützten. Auf die eigene Strahlkraft zu setzen, anstatt in Aktionismus zu verfallen, das könnte auch Leitbild für die weitere Arbeit der Pfarrei werden.

Besondere Höhepunkte der Fahrt waren Gottesdienste im Menschwerdungs-Kloster in Avila, in das Theresia als junge Frau eingetreten war, sowie zum Abschluss am Grab der Heiligen in Alba de Tormes. Dazwischen gab es Ausflugsprogramme an architektonische und geschichtliche Höhepunkte Kastiliens, aber auch Besuche diverser Klöster, die von Theresia gegründet wurden. Die Stadt Avila selbst war zwar nicht wie die anderen Reiseorte Segovia, Toledo und Salamanca von Touristen überströmt, dafür warben dort Geschäfte, Hotels und Bars mit einer Vielzahl von Theresia-Produkten und –Angeboten: vom Schinken über Bonbons bis zum Gericht auf der Speisekarte. Orientierung bot da Schwester Maria Pura vom Pastoralteam der Neustadter Pfarrei: als gebürtige Madrilenin konnte sie Eigenarten und Besonderheiten ihrer kastilischen Heimat bestens erklären.

„Unbedingt wiederholenswert“ war das Fazit der Teilnehmer, die schon auf der Rückfahrt vom Flughafen nach einer weiteren Fahrt fragten. Vielleicht nicht bereits im Folgejahr, aber für 2021 stellte Pfarrer Janson eine weitere Reise in Aussicht. Vorschläge für Zielorte hat er bereits angenommen.

Dr. Wolfgang Appel

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